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Spukie - 4 K
Spukie

4. Sep. 1997
bis
24. März 1999

Unsere Meinung zu Freilaufkatzen:

Auch wenn wir mal wieder eine Welle der entrüstung auslösen.......

Jeder der seiner Katze Freilauf bietet muß damit rechnen das sie früher oder später überfahren (oder getötet, gestohlen, von Jägern erschossen,.....) werden könnte.

Es ist sehr einfach immer den "Bösen Rasern" die Schuld zu geben. Auch ein sehr vorsichtiger Fahrer kann mal eine Katze, Hasen usw. überfahren!
Was jetzt nicht heißt das wir Raserei entschuldigen! Raserei ist unverantwortlich und dumm!

Sicherlich ist es eine Sauerei wenn der Fahrer (egal ob Raser oder nicht) nicht anhält und der Katze hilft, aber kann nicht auch ein vorsichtiger Fahrer in Panik geraten und Fahrerflucht begehen? Panik kriegen und falsch reagieren ist LEIDER Menschlich! Man kann also nicht immer auf Raser tippen wenn die Katze einfach liegen gelassen wurde.

Es ist wirklich einfach immer die Schuld an allen anderen zu suchen.

Aber wer ist der Hauptschuldige ?

Der Katzenhalter der seine Katze bewußt diesem Risiko aussetzt?
...... oder der Autofahrer der die Katze wohlmöglich gar nicht gesehen hat, weil sie plötzlich unter einem Busch herausspringt und direkt unter seine Räder kommt?

Würdest Du Deinem Kind erlauben auf der Straße runzulaufen, nur weil es das will? Wohl kaum!
Wieso darf dann eine Katze das? .....Und wieso wunderst Du Dich wenn Du sie dann überfahren auf der Straße findest?
Oder ist eine Katze für Dich eben doch "nur" ein Tier? ....und das ist nun mal ihr Schiksal?

Die Aussage das eine Katze nur mit Freilauf ein glückliches Leben hat ist Falsch. Eine Katze kann im Haus genau so glücklich sein wie mit Freigang -wenn sie genug Liebe bekommt! Viele Leute sagen. es sei nicht Artgerecht, eine Katze nur im Haus oder in der Wohnung zu halten. Aber sind Autos denn natürliche Feinde? Nein. Daher ist es in unseren Augen sinnvoll, den Katzen ein schönes Leben im Haus zu bereiten. Den Autofahrern das Auto zu verbieten wird wohl schwer.

Unser Fazit: Wer seine Katze frei laufen lässt handelt grob Fahrlässig und setzt die Katze bewusst Risiken aus.

Ja, es hat SEHR weh getan als unsere Spukie überfahren wurde, wir wissen aber das wir die Hauptschuldigen waren, weil wir Ihr nicht schon vorher ein sicheres Leben ermöglicht haben.

Deswegen an alle die mal in so eine Situation kommen, eine Katze zu überfahren (was wir natürlich niemanden wünschen!):

Bitte halte an und schau ob Die Katze noch lebt und bring sie BITTE zum nächsten Tierarzt, damit er ihr helfen kann!
Wenn die Katze tot sein sollte schau bitte ob sie ein Halsband trägt oder eine Tatovierung im Ohr hat. So kannst Du herausbekommen wer die Besitzer sind und kannst ihnen Bescheid geben.

Der Besitzer wird Dir sicher dankbar sein, es gibt nichts schlimmeres als die ungewissheit!

Da kommt auch die Erste Hilfe zu spät
[Quelle: Zeitschrift "our Cats" Ausgabe 4/2001]

Unfallopfer an der Straße, leblos, aber noch warm. Atmung und Herzschlag, sofern vorhanden, so flach dass kaum spürbar. Das sind die drei Indizien, ob noch Hoffnung besteht:

1. Der Zwischenzehen-Reflex: Kräftig in die Haut zwischen den Zehen kneifen. Zuckt die Katze versprechen Wiederbelebungsmaßnahmen großen Effekt.

2. Verläuft der erste Test negativ, besteht Hoffnung auf den Lidreflex. Beim Tippen auf den inneren Augenwinkel müssen die Lider reagieren.

3. Als letztes stirbt der Corneal-Reflex: Wenn beim direkten Tippen auf die Hornhaut sich die Lider nicht mehr schlißen, ist der Tod eingetreten.

Hier ein paar Links für alle die mit unserem Text ins grübeln gekommen sind:

Eure Meinung interessiert uns!
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