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Dickers Gästebuch
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Wegen eines Nachbarn, der etwas gegen unsere Süßen hat (angeblich sollen Mami und Co. seine 20 Tauben und 8 Kanninchen getötet und seinen Kühlschrank ausgeräumt haben...), haben wir uns dazu entschlossen, in unserem Garten ein Freigehege für unsere fünf freilaufenden Raubtiere zu bauen.

Am 12. August 1999 um 10:45 Uhr sind dann unsere Killerkatzen in das Gehege eingzogen. Der Bau hat ca. 2 1/2 Monate gedauert und zwei bis drei Wochen mußten wir warten, bis endlich mal alle 5 Katzen gleichzeitig im Gehege waren.

Für alle Dosis, die Ihren süßen Vierbeinern auch einen sicheren Auslauf bieten möchten, zeigen wir hier unsere Bauarbeiten und berichten von unseren Erfahrungen.

Hier findet Ihr andere Beispiele wie man ein Balkon oder Garten Katzensicher machen kann:

Der katzensichere Bakon von Jan und Margarete
Der katzensichere Garten von Amelie
.

1) Eingang zum Gehege
durch zweiTüren

2) Katzen- (Garten-) Haus
(3x2 m)

3) obere Querbalken
(4 m lang)

4) Mittelpfosten
(2,5 m hoch)

5) PVC-Pavillon (3 x 3 m)

6) Geschlossener Zaun zur
Grenze (ca. 2 m hoch)

7) grüner Maschendrahtzaun
( 4x4 cm Geflecht -
2 m hoch)

8) Gartenteich

9) Terrasse

10) Carport

11) Küchentür

12) Wohnhaus

13) gepflasterter Weg

  Zeichnung - 32 KB
 

Die 1 m tiefen Löcher haben wir mit einem Erdbohrer gemacht. Die insgesamt 3 m langen Kanthölzer sind 7 x 7 cm stark.

  Die Querbalken und Mittelpfosten sollen die gesamte Konstruktion stabilisieren.
 

Das Gartenhaus wollen wir zum Winter hin von innen isolieren und im Winter bei Bedarf mit einem Ölradiator beheizen.

  Der Abschnitt neben der Tür ist ein Extra-Zaunfeld, daß Erst zu gemacht wird, wenn alle fünf Schmusekatzen im Gehege sind (sonst hätten die Katzen nur durch den schmalen Eingangsbereich Zugang zum Gehege).
 

Das Fischernetz hat eine Maschenweite von 5x5 cm und liegt lose auf den Querbalken.

 

Büsche und Sträucher sollen den Katzen Schatten und Versteckmöglichkeiten bieten.

 

Von Außen ist das Netz mit unzähligen Krampen und einer durchgefädelten Wäscheleine befestigt.

  Am Giebel des Katzenhauses ist das Netz genauso befestigt.
 

Sämtliche Verbindungen zwischen den einzelnen Hölzern wurden mit stabilen Winkeln und Lochplatten verschraubt.

 

Ein Stück des Pfostens mußte zurechtgesägt werden, damit das Gehege in einem Winkel von ca. 45° weiter gehen kann.

 

Die beiden Türen hinter dem Haus haben wir aus 6x4 cm Dachlatten gebaut und mit einem Rest vom Maschendraht bespannt.

 

Unterhalb der unteren Querbalken haben wir einen ca. 30 cm tiefen Graben ausgehoben und bis zum Balken mit Zement gefüllt (damit die Katzen nicht anfangen zu buddeln).

 

Ein Baum ragt durch das Netz, daß flexibel genug ist, auch bei einem stärkeren Sturm noch nachzugeben. Zwischen den Ästen haben wir mit einer Wäscheleine das Netz wieder geschlossen. Hier war große Sorgfalt sehr wichtig.

 

Cookie zeigte uns, daß die Lösung oben nicht ausreichend war (sie wollte unser Wäscheleinennetz auseinanderschieben).

Also haben wir einen Kaninchendraht-Ring oben mit dem Netz dicht verbunden. Unten haben wir mit meterweise Wäscheleine ein dickes und dichtes Netz geflochten (sieht wild aus, hält aber prima dicht).

 

Schlupflöcher bei der Hütte haben wir mit passgenauen Holzstücken geschlossen.

 

Die Holzstücke links und recht der Querbalken sorgen für einen gleitenden Verlauf bei der Befestigung des Netzes.

 

Das Fischernetz hat eine Maschenweite von 5x5 cm.

Gekauft haben wir es bei einem Fischerei-Ausstatter in Cuxhaven.

 

Das Dach der Hütte haben wir nach hinten verlängert um:

a: die Pufferzone oben ausbruchsicher zu machen.
b: das Ganze etwas ansehnlich zu Gestalten.

 

Oben schützen Lichtplatten vor Regen. Ein Rest des Netzes schließt die Lücke zwischen Dach und Zaun. Das Netz haben wir mit Tackerklammern befestigt.

 

Die Steine dienen hauptsächlich zur Deko. Im nachhinein hat sich gezeigt, daß die Rasselbande dort auch ganz gerne spielt.

 

Der Pavillon dient zur Zeit als Futter und Schlafplatz Nr. 1. Die große Kiste im Vordergrund war auch ein Hit für die Katzen. Leider war die Pappe nach zwei Regenschauern durchgeweicht.

 

Dann hatte Mark die Idee, ein regensicheres Häuschen zu bauen. Inge hat es inzwischen "Schlmupfhaus" getauft.

... den Katzen ist die wilde Optik egal. Sie spielen und dösen im Haus. Und das Bänzel zum Zusammenbinden des Schirms ist natürlich auch sehr interessant.

 

Der Spieltunnel (ein 1 m langes, dickes Rohr) wird noch nicht so genutzt. Kommt vielleicht noch. Unseren "Katzenminze-Anbau" mußten wir mit dem Oberteil eines alten Kaninchenkäfigs schützen.

   

Gehege Einkaufsliste:

  • 20 Kanthölzer 7x7x300 cm (DM 370)
  • 20 Dachlatten 6x4x400 cm (DM 90)
  • 160 m² Fischnetz (rund 400 DM)
  • 25 lfdm grünes Drahtgeflecht (2 m hoch) (240 DM)
  • 2 Sack Zement (ca. 10 DM)
  • Krampen, Nägel, Lochplatten, Schrauben, Winkel, Wäscheleine (ca. 200 DM)
  • Holz- und PVC-Dachplattenreste sowie Sand; Material, was wir schon hatten bzw. nicht bezahlen brauchten
  • Scharniere und Beschläge für die Türen (ca. 50 DM)
   

Wie geht es weiter ?

Erst werden wir die Katzenhütte isolieren und winterfest machen. Im 2. Bauabschnitt wollen wir die Terrasse (in der Zeichnung oben Nr. 9) bis zur Hausecke (bei Nr. 13) als Gehege-Erweiterung umbauen.
 

   
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