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Antibiotika bei EpiKatzen?
Folgendes Problem: mein Kater hat sich eine Blasenentzündung
eingefangen. Der Bakterienbefall wurde durch die Urinprobe nachgewiesen
und er sollte Antibiotika nehmen. Als ich gefragt habe, ob die Antibiotika
die Wirkung von den Antiepileptika herabsetzen könnten, bekam ich als
Antwort, ich solle mir keine Sorgen machen. Fein, also hab ich - als brave
(dem TA vertrauende) Dosi - ihm die die Tabletten gegeben. Leider waren
seine "Untermieter" von der hartnäckigen Sorte. Also noch mal eine Kur,
diesmal eine auf die Bakterienart abgestimmtes Antibiotikum. Blöder Weise
verringerte sich der Zeitabstand zwischen den Anfällen. Da ich in der
Zeit auch im Urlaub war, wurde es auf den "Psychostress" geschoben: er
vermisst halt seine Dosi. Der Zufall wollte es, dass sich die Abstände
prompt verlängerten, als ich wieder da war. Also musste ja an der Sache
was dran sein.
Bis ich letzte Woche wegen seiner Zahnfleischentzündung beim TA war: Die
neue Assistentin hat sich glatt "verplappert": man sollte bei Epileptiker
vorsichtig mit der Gabe von Antibiotika sein, da dadurch Anfälle ausgelöst
werden können. Ich dachte ich hab einen Hörfehler!
Also wenn es wirklich unumgänglich sein sollte und man um Antibiotika
nicht herum kommt, sollte man nicht mit einem Breitbandantibiotikum "herumdoktern"
sondern sollte beim TA darauf bestehen, dass eine Kultur angelegt wird,
damit man die Bakterienart bestimmen kann und das Antibiotikum, welches
sie vernichtet.
Es gibt genug Hausmittelchen mit denen man Wehwehchen auf den leib rücken
kann. Z.B. bei Zahnfleischentzündungen hilft das Abtupfen des Zahnfleisches
mit Salbeitee. Salbeitee desinfiziert und hat eine zusammenziehende (astringiernde)
Wirkung. Sollte es die Katze nicht mögen dann kann man der Entzündung
mit Traumeel S von Heel (erhältlich in der Apotheke) Herr werden.
Fragen? mailto: sosepikatzen@aol.com
(Ina)
Text von Ina
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