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Akupunktur bei Epilepsie
Letztes Jahr hab ich mich dazu entschlossen, die chinesische
Akupunktur als unterstützende Therapie bei meinem epileptischen Kater
zu versuchen. Auf diese Idee hat mich ein Erfahrungsbericht von Dr. med.
vet. Allen M. Schoen gebracht. Er beschreibt in seinem Buch
"Mit Tieren fühlen - Tiere ganzheitlich heilen" die Heilung von zwei epileptischen
Hunden. Ich hab nach einigem herumtelefonieren endlich eine gute Tierarztpraxis
gefunden, die sich auf Akupunktur spezialisiert und bereits Erfahrungen
mit epileptischen Tieren hat. Die im Buch beschriebenen Methoden (Goldimplantate
und dauerhafte Ohrakupunktur) kämen bei Katzen nicht in Frage. Die TÄ
schlug mit vor, eine Serie von 6-7 Sitzungen zu probieren.
Ich vereinbarte den ersten Termin. Zuerst schilderte ich
den Krankheitsverlauf, die Epi-Art und welche Medikamente er bekommt.
Da mein Kater sehr neugierig und hibbelig war, bekam er die Bandage zur
Beruhigung um. Die TÄ setzte die Nadeln am Kopf und an den Pfoten an.
Erstaunlicherweise ließ er sich gefallen. Die Nadeln (aus sehr feinem
Material) blieben 20-30 Minuten drin. Danach wurden sie entfernt und einige
Akupunkturpunkte (die für eine Katze mit Nadeln zu unangenehm sind) wurden
anschließend mit dem Laser behandelt. Auf der Rückfahrt nach Hause hat
er tief und fest geschlafen. An der Medikation habe ich nichts geändert.
Die Epi ist nicht verschwunden, aber die Abstände zwischen den Anfällen
haben sich endlich verlängert und sie sind nicht mehr so schwer. Ich werde
noch etwas Abwarten und dann entscheiden, ob ich eine zweite Serie anhänge.
Evtl. ist es ja eine Möglichkeit auch andere Epikatzen zu behandeln. Wenn
ihr dazu noch Fragen habt: mailto:
sosepikatzen@aol.com
Text von Ina
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